Mit der Herausgabe
der Zeitschrift bzw. des Informatinsblattes, will der Verein nicht
nur träumen, sondern auch dafür kämpfen, dass Menschen
die mit einer Behinderung leben nicht an den Rand gedrängt
werden, sondern so wie alle anderen auch ein Recht auf ein Leben
in Gemeinschaft und die Entwicklung ihrer Möglichkeiten haben.
«Einander verstehen und miteinander leben» ist nicht
einfach, aber ein unverzichtbares Element jeder demokratischen Gemeinschaft.
Zur
Erinnerung an das Vorwort des Vereinsobmannes Landesrat und Bürgermeister
von Zwentendorf a.d. Donau Josef Mohnl aus der ersten Vereinszeitung
1991.
Liebe Leserin!
Lieber Leser!
«Miteinander
leben» bedeutet für uns alle Verschiedenes und dennoch
Gleiches. Es bringt zum Ausdruck, dass ein friedliches Zusammenleben
nur möglich ist, wenn wir einander kennen, aufeinander Rücksicht
nehmen, uns gegenseitig achten.
«Miteinander leben» fällt den Menschen nicht immer
leicht. Oft sind es völkische, religiöse, wirtschaftliche
oder soziale Gegensätze, die ein «Miteinander leben»
unmöglich machen.
In unserer unmittelbarer Nähe bedarf eine Menschengruppe ganz
besonders unseres «Miteinanders»: es sind die Behinderten
in unserer Gesellschaft. Diese Aufgabe will sich der Verein «Miteinander
leben» widmen.
Dieses Informationsblatt, soll auf unseren Verein aufmerksam machen,
soll aber auch Wissenswertes weitergeben. Es soll Ihnen das Gefühl
geben, dass Sie mit Ihren Sorgen und Nöten nicht alleine sind
und dass Sie in dem Verein einen Partner finden, mit dem Sie reden
können, von dem Sie etwas erfahren; für den «miteinander
leben» zur Aufgabe geworden ist.
Mit herzlichen
Grüßen
Ihr
Josef Mohnl, Obmann |